Deckgruppen

Deckgruppen für das Jahr 2021/2022

Gefühlt wird es in jedem Jahr schwerer, die passenden Deckgruppen zusammen zu stellen. Daher hat es auch dieses Mal wieder lange gedauert, die Mutterschafe zuzuteilen. Es kommen überwiegend ältere Böcke zum Einsatz. Ich möchte sicherstellen, noch ausreichend qualitative Nachzucht von ihnen zu bekommen.

Neben der Bockgruppe werde ich im Herbst fünf Deckgruppen zusammenstellen. Netterweise darf ich auch dieses Mal wieder einige Auen bei befreundeten Züchtern unterstellen. Insgesamt kommen in diesem Jahr 5 Böcke zum Einsatz, die Teil der AG Erhaltungszucht sind und auch rein bretonische Linien zurück gehen. So soll sichergestellt werden, dass diese Genetik erhalten bleibt.

Wie in den vergangenen Jahren wird es zwei größere Deckgruppen mit einigen Gastschafen geben. Die restlichen Böcke werden wenige Mutterschafe decken. Besonders freue ich mich über den ersten Einsatz von meinem Caru. Nach 2016 ist es das erste Mal, dass ein selbstgezogener Bock eine Chance bekommt. Damit erwarte ich im kommenden Frühjahr Lämmer aus acht verschiedenen Bocklinien.

Deckgruppen für das Jahr 2020/2021

Es hat dieses Mal extrem lange gedauert und einige Pläne wurden spontan wieder verworfen, aber die Deckgruppen für den Winter 2020/2021 fertig. Zum ersten Mal seit ich Ouessantschafe halte, gibt es keine Gruppe mit braunen Tieren. Die Entscheidung ist mir nicht ganz leicht gefallen, aber zukünftig möchte ich mich auf die Zucht von schwarzen und weißen Ouessantschafen konzentrieren. Der Fokus soll dabei verstärkt auf den weißen Tieren liegen. Darüber hinaus sollen auch Tiere der AG Erhaltungszucht zukünftig in meinem Bestand eine größere Rolle spielen.

Bei uns werden in diesem Jahr drei Deckgruppen laufen, darunter eine mit einem bretonischen Bock. Um Inzucht zu vermeiden, verbingen einige meiner Auen netterweise die Deckzeit bei befreundeten Züchtern.

Es wird in diesem Winter zwei größere Deckgruppen geben. Den restlichen Böcken habe ich immer nur wenige Auen zugeteilt. Es stehen 31 Mutterschafe bei neun Böcken. Da sich darunter neun Lämmer aus 2020 befinden, rechne ich insgesamt im kommenden Frühjahr nicht mit mehr Lämmern als sonst.

Böcke aus sieben verschiedenen Linien kommen zum Einsatz. Ob sich dieses Vorgehen auszahlt wird sich vermutlich erst in den kommenden Jahren zeigen. Ich würde mir wünschen, dass sich aus einigen Testanpaarungen Rückschlüsse auf die Vererberqualitäten der jungen Böcke ziehen lassen. Weiterhin erlauben mir die kleinen Deckgruppen, mich für die Zukunft genetisch breit aufzustellen.